Schwarzwaldverein 2030

Wegweisend in die Zukunft

MITMACHEN – MITREDEN – MITGESTALTEN!

Wie kann sich der Schwarzwaldverein für die Zukunft wappnen? Was müssen wir tun, um erfolgreich zu sein? Das sind die Fragen, die sich die Verantwortlichen im Verein seit vielen Jahren auf allen Ebenen immer wieder stellen.

Mit „Schwarzwaldverein 2030“ hat der Hauptverein einen Prozess eingeleitet, in dem Antworten auf die drängenden Fragen gefunden werden sollen.

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Fünf Regionalkonferenzen – Möglichkeit zur Beteiligung

Im Herbst 2016 finden über das ganze Vereinsgebiet verteilt fünf Regionalkonferenzen statt.

Bei diesen Veranstaltungen wollen wir die Meinungen aus dem gesamten Verein hören. Wir laden Sie herzlich ein, sich zu beteiligen. Helfen Sie mit Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen, die richtigen Weichen für den Schwarzwaldverein zu stellen. Wir freuen uns über neue Impulse, die es ermöglichen werden, den Verein mit seinen Strukturen und Inhalten zukunftsfähig auszurichten.

Wenn Sie Lust und Interesse haben, sich zu den Zukunftsfragen des Schwarzwaldvereins auszutauschen und einzubringen, dann kommen Sie zu einer der Regionalkonferenzen!

  • 09. Oktober: Kehl, Stadthalle
  • 13. November: Au (Freiburg), Bürgerhaus
  • 19. November: Bräunlingen, Stadthalle
  • 26. November: Gültlingen, Gültlinger Halle
  • 03. Dezember: Rastatt, Tagungshaus St. Bernhard

HIER geht es zur Online-Anmeldung.

Regionalkonferenz_Einladung

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Pflegetag Hornisgrinde 2016

Helfer rücken dem Wildwuchs zu Leibe
Ehrenamtliche pflegen Grinden-Vegetation
ABB (10.10.2016) – von Berthold Gallinat
Seebach. Mit Hacken und Schaufeln, Astscheren, Motorsägen und Motorsensen rückten am Samstagmorgen beim Naturpflegetag auf der Hornisgrinde 20 Jugendliche und 30 Erwachsene dem Wildwuchs rund um den Hornisgrindeturm und im Hochmoor zu Leibe. Die Gemeinde Seebach hatte zu der Aktion, die in aller Regel im Oktober stattfindet, eingeladen, freiwillige Helfer sowie Mitglieder der Bergwacht Achertal und Karlsruhe, der Waldjugend Kappelrodeck, aus den Schwarzwaldvereinen der Region, aus der Waldgenossenschaft Seebach und aus der Gemeinde waren dem Aufruf gefolgt. Von 9 bis 13 Uhr gingen die freiwilligen Helfer kräftig zupackend an die Arbeit, Bürgermeister Reinhard Schmälzle und Förster Peter Schmiederer koordinierten die Arbeiten.
Madeleine Ehinger vom Nationalpark begab sich mit einer Gruppe ins Hochmoor, um dort unerwünschte Fichten herauszuschneiden oder herauszureißen, Bergwachtmitglieder und Mitglieder der Schwarzwaldvereine säuberten Wege und Gräben rund um den Hornisgrindeturm und Mitglieder der Bergwacht Karlsruhe nutzten den Aktionstag noch, um an ihrer Hütte wenige Meter unterhalb des Hornisgrinde-Aussichtsturms auf der Westseite der Hornisgrinde eine Trockenmauer auszubessern. Das kleine Wiesenstück auf der Ostseite des Hornisgrindeturms wurde gemäht und von Buschwerk befreit und die Wassergräben entlang der Hornisgrindestraße wurden gründlich gesäubert, so dass Regen- oder Schmelzwasser wieder gut abfließen kann. Entlang des Wanderwegs, der vom Mummelsee her hoch zum Aussichtsturm führt, fiel ebenfalls einiges an Buschwerk, das in den Weg hineingewachsen war und teilweise auch die Aussicht ins Tal verhinderte.
Stärkung mit einem Kaffee und einem Stück Kuchen boten von der Gemeinde Seebach Mathilde Bäuerle und Carmen Schmälzle im Aussichtsturm an, sie betreuten auch den Turm für Wanderer und Ausflügler, die einen Blick aus dem Belvedere des Aussichtsturm werfen wollten. Zum Abschluss der vierstündigen Säuberungsaktion und Naturpflege gab es für die freiwilligen Helferinnen und Helfer ein Mittagessen mit Getränken, dieses hatte die Naturschutzverwaltung im Landratsamt Ortenau gespendet.

Infoveranstaltung „Nationalpark“

Der Schwarzwaldverein e.V. bietet in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark eine Informationsveranstaltung mit dem Thema „Nationalpark“ auf dem Ruhestein an. Wir organisieren die Info-Veranstaltung für ALLE Mitglieder des Schwarzwaldvereins!

Für Wanderführer mit der Zusatzausbildung „Natur- und Landschaftsführer“ gilt dieser Kompakttag als ein Nachweis, für den Erwerb eines Zertikat, das vom Nationalpark vergeben wird. Nach diesem Kompakttag müssen allerdings noch drei Beteiligungen bei Exkursionen mit einem Nationalpark-Ranger absolviert werden.

Tagesordnung

Samstag, 1. Oktober 2016

09.00 – 10.15 Uhr         Vortrag zu Entstehung, Organisation und Regelungen des Nationalparks

10.15-10.30 Uhr            Pause

10:30 – 11:45 Uhr         Vortrag Mehrwert eines Nationalparks und Management des Nationalparks

11:45 – 12:00 Uhr          Fragen und Diskussion

12:00 – 13:00 Uhr          Mittagessen

13:00 – 17:00 Uhr          Exkursion zum „Wilden See“

Tagungsort:

Besprechungsraum „Wilder See“

Nationalparkzentrum Ruhestein, Schwarzwaldhochstr. 2, 77889 Seebach

Die Teilnehmerzahl ist auf max. 20 Personen begrenzt. Die Teilnahmegebühr entfällt.

Anmeldeschluss: 22. September

Anmeldung per Mail oder Telefonisch:

akademie@schwarzwaldverein.de

0761 / 380 53-23

Wir würden uns freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen

Hans-Martin Stübler, Leiter der Wanderakademie
i. A. Katja Camphausen

 

– Geschäftsstelle der Heimat- und Wanderakademie

Baden-Württemberg im Schwarzwaldverein e. V. –

___________________________________________
Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg

in Trägerschaft von Schwäbischem Albverein e. V.

und Schwarzwaldverein e. V.

Tel.: 0761 / 380 53-23
Fax: 0761 / 380 53-20
Mo. –  Fr. 9.00 bis 12.00 Uhr
(sonst Anrufbeantworter)
akademie@schwarzwaldverein.de
http://www.wanderakademie.de
http://www.schwarzwaldverein.de

Einladung zum Berggottesdienst auf dem Kandel

In den letzten Jahren hat sich die schöne Tradition eines Berggottesdienstes entwickelt. Am 28. August 2016 um 11 Uhr feiert der Bezirk Elztal-Nördlicher  Breisgau mit dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger bei der Piuskapelle auf dem Kandel.

Der Kandel ist mit seinen 1.241m der höchste Berg im mittleren Schwarzwald und Hausberg der Stadt Waldkirch sowie den Gemeinden Simonswald, St. Peter und Glottertal und wird auch als „Berg der Kräfte“ bezeichnet.

Der Chor von St. Märgen und die Trachtenmusik St. Peter umrahmen den Gottesdienst musikalisch. Mitglieder, Gäste und Bevölkerung sind eingeladen, mit dem Schwarzwaldverein zu wandern und gemeinsam den Gottesdienst zu feiern.

Der Schwarzwaldverein und die regionalen Ortsgruppen laden Sie hierzu ganz herzlich ein.

Die Wanderführer des Schwarzwaldvereins bieten geführte Wanderungen zum Berggottesdienst an.  Details finden Sie auf der Homepage des Schwarzwaldvereins unter Wandern oder unter:

www.schwarzwaldverein.de/berggottesdienst

Gerne können Sie aber auch mit dem öffentlichen Bus den Kandel erreichen. Die Südbaden Bus GmbH unterstützt uns und hat aus diesem Anlass den Busverkehr verdichtet.

Um besser planen zu können, bitten wir deshalb um Anmeldung

Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit, sich beim ehemaligen Kandelhotel zu stärken. Die Metzgerei Reichenbach aus dem Glottertal bewirtschaftet. Die neuen Pächter am Kandel bieten Kaffee und Kuchen an.  Bei schönem Wetter kann im Freien gegessen werden – bei wenig schönem Wetter dürfen wir den Wintergarten des ehemaligen Kandelhotel nutzen.

Machen Sie mit. Wir freuen uns auf Sie !

PROGRAMM:
Morgens:
Wanderungen ab Waldkirch, Glottertal und St. Peter zum Kandel
(Beginn der Touren siehe Beschreibung Flyer).
11 Uhr:
Heilige Messe mit Erzbischof Stefan Burger an der Kapelle
St. Pius, Kandel.
Anschließend:
Gemeinsames Mittagessen im Biergarten beim ehemaligen
Kandelhotel. Die Metzgerei Reichenbach aus dem Glottertal bewirtet.
Infos und Online-Anmeldung:
Gottesdienst Kandel
Kontakt:

Monika Distler
Schwarzwaldverein e.V.
Bezirk Elztal-Nördlicher Breisgau
In der Auwiese 1a
79183 Waldkirch

Fon: 07681 478877
Handy: 0179 5142841
E-Post:   monikadistler(at)hotmail.com

Erfolgreiche Landschaftspflege

Das Hofackerteichgebiet inmitten der Weinberge Kappelrodecks entwickelt sich prächtig. Die naturnahen Wiesenflächen müssen jedoch einmal im Jahr gemäht werden und auch das nicht einheimische Springkraut muss zurückgedrängt werden. Die arbeitsintensive Pflege dieses wertvollen Biotopes hat die Waldjugend Kappelrodeck übernommen.

Einmal jährlich findet deshalb dort ein „Landschaftspflegetag“ statt, zu dem die Schutzgemeinschaft Dt. Wald (SDW) und die Waldjugend aufrufen, um den wachsenden Gräsern Einhalt zu gebieten. In diesem Jahr konnte die Vorsitzende der SDW, Vera Jakesch, mehr als 25 Helfer begrüßen. Erstmals war auch der Schwarzwaldverein mit Helfern aus Sasbach und Baden-Baden dabei. Auch vier Flüchtlinge aus Gambia ließen es sich nicht nehmen, freiwillig und unbezahlt anzupacken. Die Waldjugend war wieder mit Kindern und Eltern in großer Zahl dabei. Genügend Handwerkzeug und acht Motorsensen waren dabei im Großeinsatz.

So wundert es wenig, dass große Teile der Wiesenflächen abgemäht, die Büsche freigestellt, und das Gras abgezogen werden  konnten. In der Feuchtfläche wurde auch schon die Springkrautbekämpfung begonnen. Überall wurde fleißig gearbeitet. Am Mittag sah das Gelände schon deutlich anders aus als am Vortag. Die Restarbeiten wird die Waldjugend  bis zu den Sommerferien selbst erledigen.

Nach erfolgreicher, getaner Arbeit konnten sich die Helfer an Getränken und Imbiss stärken und noch kurz  erholen, bevor aufziehende dunklen Wolken und einsetzender Regen zum Aufbruch zwangen und wieder Ruhe in die Flächen einzog.

Andreas Jakesch, Deutsche Waldjugend Baden-Württemberg e.V.

Deutsche_Waldjugend

Landschaftspflegetag in Kappelrodeck

Der Schwarzwaldverein Bezirk Hornisgrinde unterstützt am Samstag, den 25. Juni die Pflegeaktion im Rebflurbereinigungsgebiet „Hofackerteich“ in Kappelrodeck – Helfen auch Sie mit.

Es geht wieder los! Durch das feuchte Wetter ist das Gras im Hofackerteich auf enorme Höhen gewachsen. Es wird höchste Zeit für die jährliche Mahd, um die Magerwiesen zu erhalten. Dort brummt und summt es auch enorm! Die Flächen haben sich lt. Landschaftspfleger Schmidt auch dank unserer Pflege „wunderbar entwickelt“.

Anbei die Einladung für die diesjährige Pflegeaktion mit der Bitte um zahlreiche Teilnahme!

Hoffentlich ist es diesmal nicht ganz so heiß wie letztes Jahr.

Wer hat, sollte seine Motorsense mitbringen, aber auch Rechen, Harken, und Sicheln werden gebraucht.

Folgende Arbeiten könnten angegangen werden:
1. Wiesenmahd auf großer Fläche.
2. Zusammenharken des Mähgutes und evt. Abtransport
3. Büsche freistellen mit Handgeräten
4. Springkraut rupfen im unteren Feuchtgebiet und am Bach
5. Tümpel vorsichtig freilegen und von Grasbewuchs befreien…

Also, – ran an die Arbeit. Wir würden uns auf eine große Helferschar freuen, gerne kaufen wir, falls nötig noch Grillgut nach. Und nach getaner Arbeit schmeckt es bekanntlich auch am Besten! Auch Salatspenden oder Kuchen werden gern vertilgt.

Gruß
Andreas Jakesch, Waldjugend Kappelrodeck/ SDW-KV OG e.V

Treffpunkt: Samstag, 25. Juni, 10 Uhr am Wanderparkplatz kurz hinter dem Ortsausgang Kappelrodeck in Fahrtrichtung Knetschwasen/Sasbachwalden.

Landschaftspflege_Hofackerteich

Schwarzwaldverein 2030 – Wegweisend in die Zukunft

Hier geht es direkt zur Infoseite des Hauptvereins:

Breite Beteiligung an der Zukunftswerkstatt erwünscht

Wie kann sich der Schwarzwaldverein für die Zukunft wappnen? Was müssen wir tun, um erfolgreich zu sein? Das sind die Fragen, die sich die Verantwortlichen im Verein seit vielen Jahren auf allen Ebenen immer wieder stellen.

Mit „Schwarzwaldverein 2030“ hat der Hauptverein aktuell einen Prozess eingeleitet, in dem Antworten auf die drängenden Fragen gefunden werden sollen. Wir sind in den letzten Jahren konfrontiert mit wachsenden Anforderungen von außen, sinkenden Mitgliederzahlen, einer zunehmenden Überalterung und einer schwindenden Bereitschaft, sich aktiv zu engagieren.

Klar ist, dass ein Verein in der Größe des Schwarzwaldvereins mit 65 000 Mitgliedern in 220 Ortsgruppen stets überprüfen muss, wie lange der Status Quo trägt und wann es an der Zeit ist, einen nächsten Schritt anzugehen. Zahlreiche Ortsgruppen haben spätestens seit 2011 mit ihrer Teilnahme am Projekt „Der zukunftsfähige Schwarzwaldverein“ begonnen, sich aktiv um ihre Vereinsentwicklung zu kümmern. Gleichermaßen besteht nun auch auf der Ebene des Hauptvereins dringender Handlungsbedarf. Deshalb möchte der Schwarzwaldverein in den Jahren 2016 und 2017 im Rahmen der Zukunftswerkstatt „Schwarzwaldverein 2030“ die Ist-Situation analysieren und bewerten, den Handlungsbedarf definieren und dann die entsprechenden Maßnahmen einleiten. Auch wenn dieser Prozess in erster Linie den Hauptverein betrifft, so hat er doch Auswirkungen auf die weiteren verbandlichen Ebenen, also auf die Ortsgruppen und Bezirke. Darum ist der „Schwarzwaldverein 2030“ nicht als Top- Down-Prozess angelegt, im Gegenteil: Der gesamte Verein kann nur in eine gute Zukunft gehen, wenn die notwendigen Veränderungen auch von allen Vereinsgliederungen mitgetragen werden. Und deshalb sind Sie alle, die Funktionsträger aus den Ortsgruppen und Bezirken aber auch alle engagierten Mitglieder, eingeladen, sich aktiv in diesen Prozess einzubringen.

Fünf Regionalkonferenzen – Möglichkeit zur Beteiligung
Im Herbst dieses Jahres finden über das ganze Vereinsgebiet verteilt fünf Regionalkonferenzen statt. Bei diesen Veranstaltungen wollen wir die Meinungen aus dem gesamten Verein hören. Wir laden Sie herzlich ein, sich zu beteiligen. Helfen Sie mit Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen, die richtigen Weichen für den Schwarzwaldverein zu stellen. Wir freuen uns über neue Impulse, die es ermöglichen werden, den Verein mit seinen Strukturen und Inhalten zukunftsfähig auszurichten.

Wenn Sie Lust und Interesse haben, sich zu den Zukunftsfragen des Schwarzwaldvereins auszutauschen und einzubringen, dann kommen Sie zu einer der Regionalkonferenzen.

HIER können Sie sich online anmelden.

Ich freue mich darauf! Packen wir’s gemeinsam an – für unseren Schwarzwaldverein.

Mirko Bastian, Hauptgeschäftsführer

Infoflyer (zum ausdrucken)

2030_Info

Einladung zu den Regionalkonferenzen (zum ausdrucken)

 Regionalkonferenz_Einladung

Pfarrer Karl-Heinz Würz

Ein Nachruf

Der Schwarzwaldverein im Bezirk Hornisgrinde trauert um seinen „Höhenpfarrer“ Karl-Heinz Würz, der am Samstag, 27. Februar 2016 im Alter von 80 Jahren gestorben ist und am Freitag, 11. März in Kuppenheim beerdigt wurde.

25 Jahre lang hat er, ab 1989 zuerst auf der Badener Höhe und dann ab 2000 bis 2013 auf dem Mehliskopf immer am zweiten Oktobersonntag mit den Wanderern des Schwarzwaldvereins die Bergmesse gefeiert.

Mit seinen berühmten „Bergpredigten“, in denen er thematisch mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft Gottes Nähe in der Natur mit treffenden Texten und Liedern bewusst gemacht hat, „zog“ er die Menschen an, die zu Hunderten zu diesen Gottesdiensten kamen.

Wir verlieren mit ihm nicht nur ein Mitglied im Schwarzwaldverein, sondern einen besonderen Menschen, einen, „den der Himmel geschickt hatte“. Er wird in unserer Erinnerung und in unserem Herzen bleiben.

Für den Bezirk Hornisgrinde:

Markus Mackert, Jürgen Höll und Daniel Karcher  

40 Jahre Ortsgruppe Sasbach/Obersasbach

Seit 40 Jahren eine Bereicherung des Dorfes
Schwarzwaldverein Sasbach feiert runden Geburtstag / Viele Mitglieder für ihre Treue ausgezeichnet

12. März 2016

Es war ein schönes „Geburtstagsfest“, das der Schwarzwaldverein Sasbach anlässlich seines 40-jährigen Bestehens feierte: ein Großteil der Vereinsmitglieder nahm daran teil. „Wir sind immer noch ein junger Verein“, so Vorsitzender Albert Bohnert. Das habe jedoch auch den Vorteil, dass es noch zahlreiche Gründungsmitglieder gebe, die an einem solchen Abend zu ehren seien. Bohnert erinnerte zurück an das Gründungsjahr, in dem Xaver Zorn und Konrad Ernst die Vereinsverantwortung übernahmen. Mit Stolz konnte er daran erinnern, dass der Schwarzwaldverein vor fünf Jahren mit dem „Familienpreis“ des Hauptvereins ausgezeichnet werden konnte.

Der Schwarzwaldverein sei der erste Verein gewesen, so Bürgermeister Wolfgang Reinholz in seiner Laudatio, der nach der Gemeindereform in der Gesamtgemeinde gegründet wurde und er habe seither das Dorfleben bereichert und mitgeprägt. Auffallend seien die vielfältigen Aktivitäten und Angebote, die hier genannt wurden und alle Altersgruppen ansprechen. Nicht unerwähnt blieben auch die Themen Nationalpark und Windkraftnutzung: Reinholz warb bei den kontroversen Diskussionen um einen guten Dialog. Besonders lobte Reinholz die Partnerschaftspflege zum Pfälzerwaldverein in Lachen-Speyerdorf und dem Vogesenclub in Marmoutier. Ortsvorsteher Rudi Retsch, am ersten Tag dem Verein beigetreten, überreichte als Dankeschön einen Scheck der Gemeinde.
Dass der Sasbacher Schwarzwaldverein ob seines vielfältigen Angebots ein Vorzeigeverein sei, hob der Bezirksvorsitzende Markus Mackert hervor. „Albert Bohnert ist ein vorbildlicher, dynamischer und engagierter Vorsitzender“, so der Bezirkschef. Auch die Anfänge des Familienwanderns seien auf Albert Bohnert zurückzuführen: für seine Verdienste wurde er bei der Jubiläumsfeier mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.
Als Gründungsmitglieder mit Urkunden und einem Weinpräsent geehrt wurden Inge und Klaus Dilly, Brunhilde und Albert Doll, Maria Ernst, Gisela und Eugen Ernst, Gabriele und Konrad Ernst, Walter Friedmann, Georg Fröhlich, Maria und Helmut Hauser, Robert Hauser, Franz Kurz, Anneliese und Walter Lang, Uschi und Ewald Panther, Bernd Panther, Annemarie und Rudi Retsch, Rosa Riehle, Rudi Rösch, Ursula und Charly Schnurr, Ulrike und Kurt Sehlinger, Hannelore Steinle, Elfried Vollmer, Fritz Weh, Margarete und Herbert Weh, Ernst Weh, Lothar Zink und Erwin Zorn.
Ebenfalls noch im Jahr der Vereinsgründung eingetreten sind: Werner Bauer, Monika Baumann, Martin Baumann, Monika Birk, Albert Bohnert, Hedwig und Alfons Bühler, Thomas Burst, Günter Butz, Ludwig Hauser, Richard Hauser, Jochen Hauser, Inge und Hansjörg Ketterer, Erika und Hubert Kopf, Luitgard Kunz, Franz Kurz junior, Charly Ruf, Manfred Schell, Christel und Siegfried Schnurr, Klaus Schnurr, Margarete Striebel, Alfons Striebel, Gertrud Theobald, Marianne und Dieter Weber, Sybille Wiegert, Helene und Alois Wilhelm, Oskar Zeis und Christel Zorn.
Foto:
VON ANFANG AN DABEI, seit der Gründung, sind eine ganze Reihe von Mitgliedern. Sie wurden bei der Jubiläumsfeier des Schwarzwaldvereins mit einem Weinpräsent und einer Urkunde geehrt.
Acher-Bühler Bote, 16.03.2016

Mitgliederversammlung Ortsgruppe Bühlertal

104 Arbeitsstunden an Hütten und Wegen

Schwarzwaldverein zieht Erfolgsbilanz des Jubiläumsjahres / Rege Beteiligung an Wanderungen und Radtouren

2015 legten Wanderer 404 Kilometer zurück

11. März 2016
Rückschau auf das arbeits- und erfolgreiche Jubiläumsjahr 2015 hielt der Schwarzwaldverein Bühlertal in seiner gut besuchten Mitgliederversammlung. Vorsitzender Jürgen Höll hob die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Planung und Ausrichtung der Veranstaltungen zum 125-jährigen Bestehen hervor. Er erinnerte auch an die Wiedereröffnung der renovierten Schartenberghütte am 19. September und lobte das Engagement der Wegwarte, die dafür sorgen, dass die Wege wandersicher sowie die Vereinshütten sauber und ansehnlich sind.
Wie der Wegewarte-Obmann Karl- Heinz Nöhl berichtete, wurden im vergangenen Jahr 104 Arbeitsstunden an den drei vereinseigenen Hütten und den Wegen geleistet. Dabei waren Rudolf Lorenz, Leo Seifermann, Klaus Schindler, Siegfried Kunzelmann sowie Hermann Vogel und Karl-Heinz Nöhl im Einsatz. Kleinere Reparaturen wurden an der Emil-Kern-Hütte und an teilweise mutwillig zerstörten Bänken vorgenommen. Das Tourenprogramm war umfang- und abwechslungsreich sowie qualitätsvoll. Höll verlas einen Brief von Wolfgang Baumann (Cavaion am Gardasee), der seit 50 Jahren Vereinsmitglied ist und sich für seine Ehrung beim Jubiläum bedankte. Für die Erledigung der vielen Aufgaben des Schwarzwaldvereins überwies er eine großzügige Spende. Mit einem Geschenk verabschiedete Vorsitzender Höll den langjährigen Wegewart Rudolf Lorenz. Zwölf Jahre lang hatte er im gesamten Bühlertal die Wege und Hütten gepflegt.
Den Bericht der Wanderwarte erstatteten Andreas Fritz und Jürgen Höll. Insgesamt 574 Mitglieder und Gäste nahmen 2015 an den 29 Halbtagswanderungen teil, bei den 17 Ganztagsausflügen, darunter sieben Radtouren, waren es 263 Ausflügler. Zu Fuß wurden dabei 404 Kilometer und per Rad 340 Kilometer zurückgelegt. Höhepunkte waren die Tourenwoche hoch über dem Lago Maggiore, die Tour auf dem Premiumwanderweg „Feldbergsteig“, der Radausflug nach Straßburg und die fünftägigen Radtouren am westlichen Bodensee.
Adelbert Kraus nahm an der Tagung der Naturschutzwarte im November teil. Hier wurden verschiedene Themen rund um den Naturschutzpark Schwarzwald erörtert. Nach 25-jähriger Tätigkeit war dies sein letzter Bericht als Naturschutzwart. Als Fachwart für Öffentlichkeitsarbeit und Heimatpflege gab Lothar Mildenberger interessante Einblicke in die Aktivitäten seines Ressorts. Der Kassenbericht von Kassiererin Brigitte Rübig wies eine solide Finanzlage aus. Ihr bescheinigten die Kassenprüfer Markus Vollmer und Leo Seifermann eine perfekte Kassenführung.
Bürgermeister Hans-Peter Braun dankte für die großen Leistungen des Vereins im Jubiläumsjahr 2015. Der Verein habe sich äußerst positiv der Öffentlichkeit präsentiert. Die Mitgestaltung des Kinderferienprogramms sei eine echte Bereicherung für die Gemeinde.
In seiner Vorschau auf das Jahresprogramm 2016 stellte der Vorsitzende Jürgen Höll besonders vier Höhepunkte heraus: im April die Touren im Schweizer Jura, im Mai die binationale Exkursion „Eurorando 2016“ mit dem Vogesen-Club bei Iffezheim und im elsässischen Beinheim unter dem Motto „Alternative Energien im Einklang mit den Rheinauen“, im Juni die Pamina-Radweg-Tour beiderseits am Rhein entlang sowie vom 26. Juni bis 2. Juli die alpine Tourenwoche bei Ellnau im Wilden Kaiser in Tirol.
Acher-Bühler Bote, 17.03.2016