Aktuell

Besinnliche Jahresschlussfeier

Schwarzwaldverein Bühlertal Viele Veranstaltungen mit hohen Teilnehmerzahlen Eine große Zahl an Mitgliedern und Freunden des Schwarzwaldvereins Bühlertal trafen sich im anspruchsvoll geschmückten Saal des Gasthauses „Grüner Baum“ in Bühlertal zur Jahresabschlussfeier, die geprägt war von Erinnerungen an Wanderungen und weitere gemeinsame Veranstaltungen im Jahr 2019. Umrahmt von Zitherklängen von Elke Kraus trugen Elsbeth Höll, Bernadette Hartz, Marianne Müller und Ilona Walz Gedanken und Gedichte zu den vier Jahreszeiten vor. Vorsitzender Jürgen Höll und Rudi Karcher ehrten für 50-jährige Mitgliedschaft Manfred Krauth, Roland Kraus und Reinhard Häussler, für 40 Jahre Gerhard Braun, Renate und Klaus Sternemann. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Regina, Rüdiger, Christoph und Thomas  Ganter, Helga und Rudolf Sperling, Richard Reith, Klaus Lorenz und Andreas Braun ausgezeichnet. Das Wanderabzeichen in Gold erhielten 18 und das in Silber 19 Wanderinnen und Wanderer. Es folgte der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr mit der breiten Palette von 43 Veranstaltungen. Das Jahr begann mit einer Krippenwanderung und die Wintersportler trafen sich zum Langlaufen und Schneeschuhlaufen, es gab Besichtigungen beim Kraftwerk der Staustufe Iffezheim und bei Weber Haus. Bei teilweise auch regnerischem Wetter folgten zahlreiche Halb-und Ganztages Wanderungen, Abendwanderungen, auch Mehrtagestouren in den Vogesen und auf dem Westweg. Aber auch Radtouren, Ausflüge an den Kaiserstuhl und in die Pfalz, Oma-Opa-Enkel Wanderung und die Teilnahme am Kinderferienprogramm sorgten für viel Abwechslung. Höhepunkt des Vereinsjahres war die Wanderwoche in der herrlichen Gebirgswelt von Südtirol. Der Vorsitzende zeigte sich über die hohe Teilnehmerzahl bei den einzelnen Veranstaltungen erfreut, ein Beweis, dass der Schwarzwaldverein Bühlertal attraktive und interessante […]
Aktuell

Vereinsreform

P R E S S E M I T T E I L U N GSCHWARZWALDVEREIN STIMMT FÜR VEREINSREFORMMeinrad Joos ist neuer Präsident des SchwarzwaldvereinsGroße Mehrheit stimmt für Reformen des ZukunftsprozessesMinisterpräsident Kretschmann dankt Georg Keller Die 150. Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins – Hauptverein e.V. in Konstanz am Bodensee erbrachte deutliche Zustimmung zur vorgeschlagenen Vereinsreform und wählte einstimmig Meinrad Joos zum neuen Präsidenten. Georg Keller wurde nach sechsjähriger Amtszeit als Präsident und nach insgesamt 23 Jahren im Präsidium verabschiedet. Im traditionsreichen Konstanzer Konzil dankte Ministerpräsident Winfried Kretschmann dem Schwarzwaldverein für sein wichtiges Engagement in der Wegemarkierung und den zahlreichen Ehrenamtlichen für ihren wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Im Hinblick auf die Rolle des Schwarzwaldvereins als Naturschutzverband wies er auf die Wichtigkeit des Engagements für den Artenschutz hin. Die Menschheit habe kein Recht, die Artenvielfalt aufs Spiel zu setzen und die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu zerstören. Zur Positionierung des Schwarzwaldvereins in der Wolfsfrage, sieht er die Landesregierung mit Blick auf das Ziel, nämlich den Erhalt der Kulturlandschaft, nicht im Dissens zum Schwarzwaldverein. Angesichts der aktuell geringen Zahl von Wölfen im Schwarzwald, hält er die vorgeschlagenen Maßnahmen für nicht naheliegend und die derzeitigen Regelungen für ausreichend. Management des Wolfsbestands sei jedoch für die Zukunft nötig. Er versprach, sich persönlich mit dem Thema zu befassen. Der Ministerpräsident dankte dem scheidenden Präsidenten Georg Keller für sein langes und außerordentliches Engagement im Verein, für den Schwarzwald und für die Gesellschaft. Am Nachmittag stimmte die Versammlung jeweils mit großer Mehrheit dem neuen Leitbild und der neuen Satzung des Schwarzwaldvereins […]
Aktuell

Was ist unsere Landschaft wert?

Der Schwarzwaldverein e.V. klagt vor dem Verwaltungsgericht Freiburg gegen eine Entscheidung des Regierungspräsidiums Freiburg, die den Bau von Windkraftanlagen in einem Landschaftsschutzgebiet im Renchtal zulässt. „Wir fragen uns, was ist uns unsere Landschaft wert, wenn ein Jahrzehnte alter Schutzanspruch einfach vom Tisch gewischt wird? Was soll ein Landschaftsschutz, wenn er Landschaft nicht schützt?“ fragte Georg Keller, Präsident des Schwarzwaldvereins, auf einer Pressekonferenz am Montag (11.12.2017) in Oppenau. Konkret geht es um den geplanten Standort von vier Anlagen am Kutschenkopf/Eselskopf nahe Oppenau, zu dem der Schwarzwaldverein als anerkannter Naturschutzverband bereits im Sommer 2015 eine ablehnende Stellungnahme abgegeben hatte. Vorangegangen war der Entscheidung des Regierungspräsidiums eine Ablehnung der Befreiung von den Vorschriften der Landschaftsschutzgebiete durch das Landratsamt Ortenaukreis im Mai 2016. Die Beschwerde der Antragstellerin ENBW gegen diesen Bescheid wurde dem Regierungspräsidium vorgelegt, das am 11. Oktober 2017 die Entscheidung des Landratsamtes Ortenaukreis aufhob und die beantragte Befreiung erteilte. Der Schwarzwaldverein sieht mit dem Bau von Windkraftanlagen auf dem Kutschenkopf das typische Landschaftsbild, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nationalpark Schwarzwald, gefährdet. Mit seiner Verbandsklage will der Verein auch grundsätzlich klären lassen, ob der Schutz der Schwarzwaldlandschaft bei der behördlichen Abwägung in den Genehmigungsverfahren zum Bau von Windkraftanlagen einen angemessenen Stellenwert erhält. Das Genehmigen der Windkraftanlagen im Landschaftsschutzgebiet am Kutschenkopf hält der Naturschutzverband für einen gefährlichen Präzedenzfall im Hinblick auf zukünftige Verfahren in anderen Landschaftsschutzgebieten. Georg Keller verwies auf die Entscheidung des Landratsamtes Ortenaukreis vom 2. Mai 2016, in der der Schutzanspruch der typischen Landschaft formuliert ist und die eindrücklich darlegt, was auf dem […]
Aktuell

Schwarzwaldverein Sasbach lockt einige junge Familien an

Von der Grässelmühle über Blum- und Vogelsberg und das Obersasbacher Ortszentrum wieder zurück zum Gasthaus: Auch schlechtes Wetter hielt am Sonntag die Teilnehmer der letzten offiziellen Wanderung des Sasbacher Schwarzwaldvereins, angeführt vom nimmermüden Franz Kurz, nicht von einem Gang durch die winterliche Natur zurück. Die anschließende Jahresabschlussfeier war von besinnlicher Harmonie geprägt, Weihnachtslieder trugen zur feierlichen Stimmung bei. Wanderwart Helmut Hauser trug einige Weihnachtsgeschichten vor. Richtig guter Griff Vorsitzender Albert Bohnert nahm im Rückblick das zu Beginn des Jahres eingeführte Angebot der GÜG-Wanderungen unter die Lupe. Mit diesen generationenübergreifenden Wanderungen habe man einen richtig guten Griff getan. Laut Bohnert waren meist mehr als 40 Teilnehmer dabei, fast jedes Mal sowohl Kleinkinder als auch über 80-Jährige. Das vielseitige Wanderangebot habe auch zu dem einen oder anderen Neumitglied geführt. Die Ausgabe der neuen Wanderpläne war mit einer kleinen Vorausschau auf 2018 verbunden. Das Angebot ist wieder ausgewogen und umfangreich. Das Metzenhaldefest wird am 9. und 10. Juni stattfinden. Albert Bohnert würdigte die knapp 30 Mitglieder, die sich als Wanderführer zur Verfügung stellen, dies sei die erfreuliche Grundlage für ein sehr reges Vereinsleben. Neue Mitglieder Vor allem die Familienwanderungen hätten dazu geführt, dass sich eine Reihe von Familien dem Schwarzwaldverein anschlossen. Aus diesem Kreis kommen auch die jugendlichen Teilnehmer, die mit ihren Eltern oft wandern. Ein junges Trio war dabei besonders eifrig: Mit 44 Wanderpunkten erhielt Hanna Kaltenbach ebenso das goldene Wanderabzeichen wie Nicolai Ketterer (46) und Jugend-Wanderkönig Karsten Zink (62). Darüber hinaus erhielten alle anwesenden Kinder gut gefüllte Nikolaustüten. Beim Quiz von […]
Aktuell

Rekordmarke bei der Wanderer-Ehrung

Eine kleine Wanderung mit Wanderführer Franz Adam durch das tief verschneite Hundsbachtal bildete die zünftige Einstimmung für den Hüttenadvent mit Wanderer-Ehrung. Das Vorstandsteam der 480 Mitglieder zählenden Ortsgruppe Bühl des Schwarzwaldvereins hatte hierzu in die „Josefsstubb´“ der Hundsbacher Pfarrkirche St. Josef eingeladen In zweitägiger Vorbereitungsarbeit hatten Jürgen Gutzeit, Christa und Rosemarie Seiter, Ursula Güde, Elisabeth Kögel, Klaus-Peter Nißen sowie Ursula und Dieter Stepper der „Josefstubb´“ ein zauberhaftes Adventsambiente verliehen. Mit Bravour absolvierte Margit Peters ihren Part als neue Fachwartin für Kultur- und Heimatpflege in der Nachfolge von Hille Dold. Für die Zusammenstellung eines von Niveau geprägten Programms erhielt sie viel Anerkennung. Stimmungsvolle Advents- und Winterlieder intonierte der 40-köpfige Frohsinn-Wanderer-Chor, einfühlsam begleitet von Max Friedmann (Keyboard) und Franz Adam (Gitarre und Querflöte). Wundersames Advents- und Weihnachtsgeschehen zum Inhalt hatten die vorgetragenen Gedichte von Margit Peters sowie die Geschichten „Der störrische Esel und die süße Distel“ von Dieter Metzler sowie „Rede des Esels von Bethlehem an das Jesuskind“ von Gretel Aschoff. In einem kurzen Rückblick zu Beginn dankte Jürgen Gutzeit engagierten Mitgliedern und Weg-Paten für ihre zeitaufwendigen, ehrenamtlichen Leistungen im zurückliegenden Jahr. Die Auszeichnung der „Fleißigsten Wanderer 2017“ oblag Wanderwart Klaus-Peter Nißen in Assistenz von Margit Peters. Die Pflichtgrenze für eine Ehrung liegt bei 30 Wanderpunkten. Wer zum Kreis der Ausgezeichneten gehört, war als Repräsentant des Vereins auf Schusters Rappen oder als Fahrradwanderer über Berg und Tal europaweit unterwegs und hat „bei jedem Wetter“ Hunderte von Kilometern zurückgelegt – noch mit 70 oder weit mehr als 80 Lebensjahren. Mit seinem elften Wanderkönigtitel, […]