Wanderwege

Neuer Weg am Sasbach

Wanderstrecke führt hinauf zur Quelle Neuer Weg entlang des Sasbach ist freigegeben / Ehrenamtliche ermöglichten das Projekt Sasbachwalden Der Weg entlang des „Wilden Sasbach“, der hinauf auf die Schönbüch und zum Hagenberg führt, ist fertig. Wanderer können jetzt direkt bis an die Quelle des Bachs gehen. „Wir haben lange herum gerätselt, was wir machen sollen“, meint der frühere Bauhofleiter Franz Schneider. Unter dessen Regie entstand mit Hilfe weiterer ehrenamtlicher Helfer aus der Leitbildgruppe Nummer fünf „Das Dorf in der Landschaft“ der neue Wanderweg. Nun ist dieser offiziell eröffnet. Bürgermeisterin Sonja Schuchter traf sich mit „ihren“ Saschwaller Männern bei der Quelle, um sich für die Arbeit für das Gemeinwohl und die Ferienregion zu bedanken. Denn hätte die Gemeinde die Maßnahme inklusive den 385 ehrenamtlich geleisteten Stunden für die beiden Bauabschnitte von der Straubenhöf-Mühle bis hinaus zum Hagenberg an eine Firma vergeben, wären schnell Kosten von über 10 000 Euro angefallen. Umso erfreuter zeigte sich Schuchter über dieses bürgerschaftliche Engagement, das aus der Leitbild-Entwicklung der Gemeinde entstand und für diese eine bauliche Maßnahme mit hohem Freizeit- und Erholungswert schuf. Möglich wurde das Wanderprojekt erst, weil acht Eigentümer einer Wegeführung über ihr Grundstück zustimmten. Insgesamt ist der Weg 1,7 Kilometer lang und führt von der Straubenhöf-Mühle den „Wilden Sasbach“ entlang bis zum „Haus Peduzzi“. Das untere Teilstück – mit einer Länge von 1 310 Metern – wurde von 2014 bis Anfang 2016 erstellt, das obere Wegstück – 390 Meter lang – von Ende 2016 bis vergangene Woche. Auf dem oberen Teil liegt die Quelle des […]

Wanderwege

Zugangsweg zu Gertelbach-Fällen eröffnet

Bühlertal Von einem „praktischen“ Startschuss sprach der Vorsitzende der Leader-Kulisse Mittelbaden Claus Haberecht angesichts des neuen Zugangswegs zu den Gertelbach-Wasserfällen, der gestern seiner Bestimmung übergeben wurde. Ein lange gehegter Wunsch sei damit in Erfüllung gegangen, machte der Bühlertäler Bürgermeister Hans-Peter Braun keinen Hehl aus seiner Begeisterung für das neue touristische Schmuckstück, das über das Areal seiner Gemeinde führt, aber auch Bühler Gemarkung touchiert. Just das sei das Besondere, betonte er die Kooperation mit Bühl. 127 920 Euro gab es aus Lea-der-Mitteln, weitere 180 000 Euro, die aufzubringen waren, teilten sich beide Kommunen und brachten damit ein touristisches Großprojekt auf den Weg. „Sicherlich nicht das letzte“, verwies Bühls Oberbürgermeister Hubert Schnurr auf neue Ideen und Gespräche, in die teilweise auch Ottersweier eingebunden sei. Wie gut das alles laufen kann, haben die Beteiligten nun in aller Pracht vor Augen. Nachdem bereits die Geiserschmiede mit 101 160 Euro bezuschusst wurde und nun der neue Wanderweg fertiggestellt ist, betonte Claus Haberecht noch einmal die Bedeutung von Leader. Das sei nicht nur ein Förderprogramm, sondern regionale Entwicklungsplanung unter Einbeziehung der Bürger, Kommunen und anderer wichtiger Akteure. „Damit soll erreicht werden, dass die geförderten Projekte und Maßnahmen im bottom-up-Prozess entwickelt und damit eine höhere Identifikation vor Ort erreicht wird.“ Sprich auch hier liegt eine Idee zugrunde, die aus einer Bürgerwerkstatt stammt. Entstanden ist ein Weg, der durch die Kooperation der beiden Kommunen Bühl und Bühlertal die interkommunale Zusammenarbeit stärkt. Auch solle weiterhin die Bürgerbeteiligung kontinuierlich gestärkt werden. Denn Betreuung und Beschilderung liegen in den Händen der Bühlertäler Ortsgruppe des […]

Wanderwege

Brücke erneuert

Achern Wieder gefahrlos genutzt werden kann nach einer Mitteilung der Stadtverwaltung Achern der Wanderweg zwischen dem Illenauer Friedhof und dem Illenauer Wald. Dieser verläuft durch die alten Leimengruben neben der Landesstraße nach Sasbachwalden. Die dortige Brücke war in die Jahre gekommen und wurde in den vergangenen Tagen vom städtischen Bauhof saniert. Gleichzeitig wurden die Wanderwege in diesem Bereich wieder neu hergerichtet. Acher- und Bühler Bote, 18.08.2017

Baden-Baden Dezember 2015 Eckhöfe
Wanderwege

Beschilderung wird ergänzt

Baden-Baden  Die Tücke liegt häufig im Detail. Eine Erfahrung, die das Forstamt bei der Überarbeitung der Wanderwege im Stadtwald machen musste. Nach Auskunft von Forstamtschef Thomas Hauck wird aber spätestens im kommenden Frühjahr die Beschilderung ergänzt sein und es wird etliche neue attraktive ausgeschilderte Routen geben. Nachdem das Fachgebiet Forst und Natur einige Vorgespräche mit den Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins und mit anderen Akteuren geführt hatte, werde es nun konkret mit dem Vorhaben Neubeschilderung der Wanderwege in Baden-Baden, stellt Hauck fest. Neben der Anpassung der Beschilderung an das schwarzwaldweite Markierungssystem sei es ein wichtiges Ziel des Projekts, bestehende Defizite am Wegenetz zu erkennen und zu beseitigen. Deshalb werden einige Wanderwege hinzukommen. Bei den neuen Wegen wurde in der Kernstadt, in Oos und Lichtental Wert darauf gelegt, dass sinnvolle Fußwegverbindungen von der Stadt in die umgebenden Wälder markiert werden. Darüber hinaus ist Hauck zufolge ein durchgehender Wanderweg auf der Sonnenseite des Tals von Oos in die Kernstadt vorgesehen, der im Grunde genommen sogar bis zur Fischkultur fortgeführt wird. Wichtige Änderungen gibt es auch am Panoramaweg, der vom Tiergarten künftig über den Rosenneuheitengarten zur Stourdzakapelle, zum Kurhaus und dann über Strohhütte und Sophienruhe hinauf zum Battert führen soll. In der Kernstadt wird ein Weg vom Kurhaus über das Paradies zum Merkur ausgeschildert Das Obstgut Leisberg wird gleichfalls in das Wanderwegnetz integriert. Neu im Rebland ist laut Thomas Hauck zum Beispiel die Wegweisung Steinbach – Yburg ausgehend vom Postplatz. In das Wegenetz einbezogen wird auch der Wanderweg über den Hardberg, der eine Hardberg-Kellersbild-Runde ermöglicht […]

Nationalpark Schwarzwald Wildsee Bannwald Wilder See Eutinggrab Julius Euting
Wanderwege

„Nicht in Stein gemeißelt“

Seebach/Baden-Baden/Forbach Weniger ist mehr: Zwar wird mit dem neuen Wegekonzepts des Nationalparks Schwarzwald ein großer Teil des 1 200 Kilometer umfassenden Wirtschaftswegenetz entbehrlich. Dennoch werden unter dem Strich 80 Kilometer zusätzliche Rad- und Wanderverbindungen geschaffen. Hauptsächlich von der Forstwirtschaft genutzte Waldwege werden schrittweise der Natur überlassen. Bislang ausgeschilderte Rad- und Wanderwege bleiben größtenteils erhalten. Die Nationalparkverwaltung hat mit Staatsrätin Gisela Erler gestern das mit Vorschlägen aus der Bevölkerung ergänzte Wegekonzept vorgestellt. Fast 1 000 Anmerkungen sind über lokale politische Gremien, Bürgerworkshops und eine vierwöchige Online-Befragung in die Ausarbeitung eingeflossen. Mehr als 500 Personen hatten sich an dem Prozess beteiligt. Erler lobt, dass bei der Ausarbeitung des Wegekonzepts auch Schüler vom Gymnasium bis zur Berufsschule involviert waren. Sie bezeichnet den Nationalpark in der Geschichte von Bürgerbeteiligungen als das „größte Projekt“. „Es gibt wohl weltweit keinen weiteren Nationalpark, in dessen Satzung festgeschrieben ist, dass sich Bürger einbringen können“, zeigt sich die Staatsrätin beeindruckt. Sie hoffe, dass sich Anwohner mit dem Nationalpark-Projekt versöhnen. Anhand von Karten und Schaubildern verdeutlichen Nationalpark-Mitarbeiter den Besuchern an Beispielen, wie der Wegeplan entstanden ist. Deutlich wurde, dass ein langwieriger Prozess folgt, bis das Wegekonzept gänzlich umgesetzt ist: Es folgen Schilder, touristische Karten und Infotafeln. „Auch intern müssen Details geklärt werden“, erläutert Nationalpark-Mitarbeiter Andreas Müller. Zum Beispiel, wie denkmalgeschützte Bauwerke oder Brücken innerhalb des Nationalparks zu erreichen sind. Sönke Birk, Wegeexperte der Nationalparkverwaltung, stellt klar, dass das Wegekonzept nicht in Stein gemeißelt sei. Der Plan werde regelmäßig überarbeitet. So zum Beispiel nach unvorhergesehenen Ereignissen wie etwa einem Orkan. Derweil steht der […]