Bezirkstagung

Bernd Wernet verabschiedet

Der Schwarzwald „Bezirk Hornisgrinde“ hielt seine Herbsttagung 2015 in Ottenhöfen ab. Daran nahmen Vorstandsmitglieder aller 8 zugehörigen Ortsgruppen teil. Die Leitung hatten die beiden Bezirksvorsitzenden Jürgen Höll (Bühlertal) und Markus Mackert (Baden- Baden). Als Vertreter des Hauptvereins in Freiburg nahm Vizepräsident Werner Hillmann an der Sitzung teil. Als Gastredner informierte Charly Ebel über die aktuellen Entwicklungen im Nationalpark Schwarzwald. Bezirksvorsitzender Markus Mackert verkündete, dass er und Amtskollege Jürgen Höll sich im Frühjahr bei den Hauptversammlungen der Ortsgruppen über die dort geleistete, erfolgreiche Arbeit überzeugen konnten. Im Sommer referierte Peter Lutz vom Naturschutzreferat des Hauptvereins in Freiburg bei einem Diskussionsabend in Bühl zum Thema „Windkraftanlagen“. Die Wichtigkeit des Themas spielgelte sich im großen Interesse und der Diskussionsbereitschaft der Zuhörer wieder. Gleichermaßen aktuell ist das Thema Mountainbiken, mit dem auch der Schwarzwaldverein immer häufiger konfrontiert wird. Der Bezirk Hornisgrinde wird die in der Region geplanten Radwegprojekte aktiv und beratend unterstützen. Als Leitfaden dient, wie Vizepräsident Hillmann ausführte, das gemeinsam mit dem Naturpark Südschwarzwald und Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord im Jahr 2014 herausgegebene Mountainbike-Handbuch. Wanderer sollen nicht ausgeschlossen werden Als Gastredner informierte Charly Ebel, Leiter des Fachbereichs „Umweltbildung und Besucherbetreuung“ beim Nationalpark Schwarzwald multimedial über die Aufgaben und Ziele des Nationalparks und die ersten kleinen Erfolge beim Schutz der natürlichen Prozesse. Bei einer jüngst durchgeführten Besucherbefragung konnten teilweise sehr überraschende Ergebnisse bei den Besucherströmen ermittelt werden. Empfangen werden sollen die Besucher in naher Zukunft in einem neuen Besucher- und Informationszentrum am Ruhestein. Ebel erläuterte anhand verschiedener Animationen die Funktionalität des hochmodernen Verwaltungs- und Ausstellungsgebäudes, […]
Pflegetag Hornisgrinde

50 Helfer im Einsatz

Seebach (gat). Aufräumen und Naturpflege war am Samstag auf der Hornisgrinde rund um den Aussichtsturm und im Hochmoor angesagt. Um 9 Uhr starteten Mitglieder der Amateurfunker Karlsruhe, der Bergwacht Achertal und der Bergwacht Karlsruhe, der Schwarzwaldvereine Achern und Sasbach, der Waldjugend Kappelrodeck, des Forstes und der Gemeinde Seebach vom Mummelsee hoch zur Hornisgrinde, ausgerüstet mit Spaten und Schaufeln, Sägen und Zangen und anderem Werkzeug. Bürgermeister Reinhard Schmälzle koordinierte zusammen mit Förster Peter Schmiederer die Arbeiten. Während die einen sich in Richtung Hochmoor aufmachten, um unerwünschtem Bewuchs aus dem Hochmoor und aus den Randbereichen zu entfernen, ging eine andere Gruppe daran, zugewachsene Wasserabzugsrinnen entlang der Straße, die zum Hornisgrindeturm führt, wieder freizuschaufeln. Neben diesen Naturpflegearbeiten wurde auch Müll beseitigt, den Zeitgenossen unachtsam hinterlassen hatten. Hauptaktion war, den Zaun unterhalb des ehemaligen Gasthauses auf der Hornisgrinde zu entfernen – es war das letzte Stück Zaun, das noch aus der Militärzeit stand. Für dieses Gasthaus, das in der langen Zeit der Besatzung auf der Hornisgrinde vom französischen Militär genutzt wurde, ist der Bauantrag der Waldgenossenschaft bereits gestellt und wie am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung der Waldgenossenschaft zu erfahren war, wurde auch schon in Planungen investiert. Anfang 2017 wird der Neu- und Wiederaufbau des Gasthauses wohl angegangen werden. Auf der Seite zum Mummelsee hin wurden deshalb auch vorsorglich Fichten entfernt, um hier die Aussicht zu öffnen. Die noch stehenden Zaunpfosten sollen zu einem späteren Zeitpunkt fachgerecht abgebaut werden. Mehr als vier Stunden wurde eifrig gearbeitet– und es erforderte Durchhaltevermögen von den rund 50 jugendlichen […]
Bergmesse

27. Bergmesse am Mehliskopf

11. Oktober 2015 Rund 600 begeisterte Wanderfreunde strömten zur 27. Bergmesse des Schwarzwaldverein-Bezirks »Hornisgrinde« am Gipfelkreuz des Mehliskopfs zusammen. Dabei waren viele Mitglieder der benachbarten Ortsvereine und auch des Alpenvereins. Als aktuelles Thema hatte der zelebrierende Geistliche Rat, Pfarrer Edwin Höll (Bühl) »Die Schöpfung bewahren – Wir sind für diese Erde verantwortlich« gewählt. Dankbar gedachten alle Teilnehmer des zu Ende gehenden erlebnisreichen Tourenjahrs. Jagdliche Begrüßung Die Bühler Jagdhornbläser schufen unter ihrem Dirigenten Hugo Moser einen festlichen Rahmen. Schon vor Beginn der Liturgiefeier stimmten sie die vielen Teilnehmer mit der »Jagdlichen Begrüßung« von Reinhold Stief ein. Als Eingangshymne folgte das »Introitus« aus der bekannten »Jägermesse« von Hermann Neuhaus. Anschließend führte der Geistliche in das aktuelle Thema »Die Schöpfung bewahren« und die damit verbundene Problematik ein. Der Reichtum der Schöpfung soll auf den Reichtum Gottes hinweisen, betonte er. Das »Kyrie« und die Jubelhymne des »Gloria« mit dem grandiosen Erlebnis des Tagesanbruchs entstammen der »Jägermesse« von Neuhaus. In seiner Ansprache zum Thema ging Pfarrer Höll von dem Gedicht »Unter Aufsicht« von Eugen Roth aus.  Jubelnd spielten die Jagdhornbläser anschließend das »Sanctus« von Neuhaus. Die Kommunion untermalten sie mit den Musikstücken »Waldandacht«, »Hymne« und »Abendrot«, alle von Heinz Haag. Mit der schwungvollen »Ehrenfanfare« als Dankhymne sowie dem »Hubertusmarsch«, beide von Reinhold Stief, setzten die Jagdhornbläser ­eindrucksvolle Schlussakzente. Lothar Mildenberger