Neues vom Hauptverein

Neue Leitlinie für den Wandertourismus

Wander-Handbuch für den Schwarzwald wichtiger Leitfaden für einheitliche Ausschilderung,  Minister Hauk lobt wegweisendes Konzept (30. März 2017): Am 29. März stellten Vertreter der beiden Schwarzwälder Naturparke, des Schwarzwaldvereins, der Schwarzwald Tourismus GmbH und weiterer Partner das „Wander-Handbuch für den Schwarzwald“ vor. Rund 80 Gäste, darunter Bürgermeister und Vertreter von Tourismus- und Sportorganisationen, waren zur Vorstellung nach Bühlertal (Landkreis Rastatt) gekommen. Der für die Naturparke zuständige Minister Peter Hauk betonte die große Bedeutung des Wanderns als Wirtschaftsfaktor. „Der Schwarzwald ist weltweit bekannt und als Wanderregion beliebt. Bei der Förderung eines sanften Tourismus spielt die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums eine bedeutende Rolle“. Rund zwei Drittel der Gesamtkosten des neuen Wander-Handbuchs haben der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und der Naturpark Südschwarzwald mit Fördermitteln bezuschusst. Möglich ist dies durch die finanzielle Unterstützung des Landes, der Europäischen Union und der Lotterie Glücksspirale. Auch die Schwarzwald Tourismus GmbH hat sich finanziell an der Umsetzung beteiligt. „Mit dem neuen Wander-Handbuch stellen wir gemeinsam die Weichen für die Zukunft“, ist sich Georg Keller, Präsident des Schwarzwaldvereins, sicher. „Wenn die formulierten Standards eingehalten werden, bleibt der Schwarzwald mit der Qualität der Beschilderung sicher an der Spitze der deutschen Wanderdestinationen.“ Christoph Kunz, Themenmanager Wandern bei der Schwarzwald Tourismus GmbH, sieht die Entwicklung positiv. „Als Wegweiser für den Wandertourismus wird der neue Leitfaden das Angebot nochmal deutlich verbessern“, so Kunz. Hannelore Reinbold-Mench, stellvertretende Vorsitzende des Naturparks Südschwarzwald, wies auf die notwendige Umsetzung der Ergebnisse hin: „Jetzt gilt es, die Qualität des Wanderangebots im Schwarzwald für den Gast weiter zu verbessern.“ Für […]

Neues vom Hauptverein

Ist die Windkraft das wert?

Schwarzwaldverein in Sorge um Landschaftsbild, Artenschutz und sozialen Frieden (28. März 2017): Die Belange des Natur- und Artenschutzes sowie die Erhaltung der wertvollen Landschaftsbilder spielen in den Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen eine zunehmend untergeordnete Rolle. Dies beklagt Georg Keller, Präsident des Schwarzwaldvereins, in einem Schreiben an Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Keller mahnt in seinem Schreiben ebenfalls an, dass er den sozialen Frieden in und zwischen den Gemeinden derzeit durch den Streit zwischen Befürwortern und Gegnern belastet sieht. Er regt an, im Rahmen der Genehmigungsverfahren auch das soziale Klima durch umsichtiges Vorgehen und Berücksichtigung der Interessen der Betroffenen im Blick zu behalten. Zwei im Ortenaukreis geplante Windparks sieht Präsident Keller besonders kritisch: Das Landratsamt Offenburg hatte 2016 den Projekten am Gütschkopf (Gemarkung Oberwolfach) und auf dem Kutschenkopf (Gemarkung Lautenbach) die Genehmigung verweigert. Grund für die ursprüngliche Ablehnung war das  am Gütschkopf brütende Auerwild und der Rang des Kutschenkopfes als Landschaftsschutzgebiet. Das Landratsamt hat nun die beiden Verfahren an das Regierungspräsidium weitergereicht. Im Fall des Gütschkopfes soll durch eine Ausnahme vom strengen Artenschutz der Bau der Windkraftanlagen ermöglicht werden, am Kutschenkopf der Schutz der Landschaft ausgesetzt werden. Letzteres wäre, befürchtet der Schwarzwaldverein, ein gefährlicher Präzedenzfall, der die Belange des Landschaftsschutzes im Schwarzwald aushöhlen würde. „Wir sehen zur Zeit mit großer Sorge, dass der Schutz von Landschaft, Natur und bedrohten Arten im Ortenaukreis unter dem politischen Druck der Landesregierung gegenüber dem Windkraftausbau in den Hintergrund rückt.“ mahnt Keller. Auch hat er beobachtet, dass die Auseinandersetzungen in der Bevölkerung oft stark ideologisch geführt werden und dadurch […]

Aus den Ortsgruppen

Mitgliederversammlung OG Bühl

Höchste Mitgliederzahl im Bezirk Schwarzwaldverein Bühl blickt auf erfolgreiches Jahr / Treue Mitglieder wurden ausgezeichnet Stolz und zufrieden blickt der Schwarzwaldverein Bühl in seiner Mitgliederversammlung im Gemeindehaus in Kappelwindeck auf seine aktuelle Lage und auf seine Stellung im Bezirk. „Wandern, Fahrradfahren, Kultur und Spaß haben ist unser Motto. Auch das gesellige Beisammensein kommt bei uns nicht zu kurz“, stellte der stellvertretende Vorsitzende Andreas Bäcker in seiner Begrüßungsrede fest. Stolz zeigte er sich vor allem darauf, dass der Ortsverein Bühl anders als viele andere Ortsvereine keine Probleme hat, die ehrenamtlichen Vorstandsposten zu besetzen, was sich bei den Wahlen zeigte. Nach wie vor vakant bleibt dabei die Öffentlichkeitsarbeit, für die kein Kandidat gefunden wurde. Alle anderen Positionen wurden, meist mit den bisherigen Amtsinhabern jeweils mit einmütigem Votum besetzt. Vorsitzender bleibt demnach Hubert Schnurr, stellvertretender Vorsitzender Andreas Bäcker, Kassenwart ist nach wie vor Jürgen Gutzeit. Die Aufgabe von Schriftführerin Gudrun Greis übernimmt künftig Wolfgang Lorenz. Wanderwart und stellvertretender Wegwart bleibt Klaus-Peter Nißen, Wegwart ist auch weiterhin Ursula Güde. Auf Hille Dold, die sich bisher um Kultur- und Heimatpflege gekümmert hat, folgt Margit Peters; neuer Leiter der Familiengruppe ist Wolfgang Schnurr. Auch die beiden Kassenprüfer Gisela Emminger und Bernd Adam wurden in ihren Ämtern bestätigt. Nach einem Grußwort von Tino Rettig von der Tourist Information erinnerte Markus Mackert vom Bezirk Hornisgrinde an die gelungene Feier zum 125-jährigen Bestehen des Schwarzwaldvereins Bühl im Juli vergangenen Jahres auf der Kohlbergwiese. Er verwies auch darauf, dass der Ortsverein mit seinen derzeit 439 Mitgliedern nicht nur der größte […]

Aus den Ortsgruppen

Gerd Seiert übernimmt das Amt des Vorsitzenden

Lob von Ortsvorsteher Ulrich Hildner Einige Wochen der Vakanz Der Vorstand der Ortsgruppe Yburg des Schwarzwaldvereins ist wieder komplett. Damit endet die Krise des Vereins, die durch die Zeit ohne Vorsitzenden ausgelöst wurde. Ohne Gegenstimme und unter dem Applaus der Vereinsmitglieder wurde der bisherige Schriftführer Gerd Seiert in das Amt des Vorsitzenden gewählt. Seine Aussage, dass bei der Ortsgruppe „viele mitmachen und er mit den Aufgaben nicht allein sei“ ließ die Motivation und Energie spüren, mit der sich Seiert ans Werk machen will. Einige Wochen der Vakanz liegen hinter dem Verein. Bei der vergangenen Mitgliederversammlung im Februar hatte Erika Harbrecht, die 40 Jahre als Schriftführerin fungierte und 14 Jahre den Verein leitete, nicht mehr kandidiert. Diese Entscheidung führte nicht zur Lähmung des Vereinsgeschehens sondern wie es sich für sportliche Wanderer geziemt, zur aktiven Suche nach einer Lösung. Die angedachte Fusion mit einer benachbarten Ortsgruppe endete in der „Schnupperphase“ und gleichzeitig „ging am Horizont ein Licht auf“, wie es Karl Keller, Schwarzwald-Guide des Vereins , treffend formulierte. Auch das Amt des Kassiers konnte besetzt werden, denn Petra Herr stellte sich für diese Aufgabe zur Verfügung. Wander- und Pressewart wird weiterhin Karl Keller sein und dem Themenfeld Heimatpflege und Brauchtum wird sich der zweite Vorsitzende Rolf Vogel widmen. Ortsvorsteher Ulrich Hildner beglückwünschte das neue Vorstandsteam und freute sich „über die positive Entwicklung des Abends“. Er betonte die positive Bereitschaft sich für die Gemeinschaft einzubringen, dankte hierfür und fand wertschätzende Worte der Anerkennung für die Arbeit des Vereins in der Dorfgemeinschaft. Ein wichtiger […]

Neues vom Hauptverein

Wegweiser als Rettungspunkte

Verbesserte Lokalisation von Notfallorten im Schwarzwald Der Schwarzwaldverein und die Bergwacht Schwarzwald stellen in einem gemeinsamen Projekt die zukünftige Nutzung der rund 15.000 Wegweiserstandorte als Rettungspunkte vor. Auf Einladung des Innenministeriums haben am 17. März Mirko Bastian, Hauptgeschäftsführer des Schwarzwaldverein e.V. und David Hierholzer von der Bergwacht das System den Vertretern der im Bereich des Schwarzwaldvereins zuständigen Leitstellen präsentiert. „Über 15.000 Wegweiserstandorte des Schwarzwaldvereins lassen sich eindeutig lokalisieren und bieten Verunfallten und Rettungskräften in Zukunft wertvolle Informationen zur schnelleren Orientierung“, meint Mirko Bastian vom Schwarzwaldverein. Der Schwarzwaldverein stellt seine Daten und die Programmierung eines Online-Tools den Leitstellen zur Verfügung. „Dieses System erleichtert uns wesentlich die Lokalisation von Hilfeersuchenden im Waldgebiet. Wir danken dem Schwarzwaldverein, dass er dieses System den Leitstellen kostenfrei zur Verfügung stellen will.“ so fasst ein Leitstellenvertreter das Ergebnis der interessanten Gesprächsrunde zusammen. Das System nutzt die Informationen von über 15.000 digital erfassten Wegweiserstandorten des Schwarzwaldvereins. Der auf den Schildern ablesbare Wegpunktname ermöglicht eine eindeutige Standortbestimmung und die Ermittlung der Koordinaten. Das System soll unter Schirmherrschaft des Amtschefs des Innenministeriums, Ministerialdirektor Julian Würtenberger rechtzeitig zu Beginn der Wandersaison eingeführt werden.