Rettungspunkte

Wegweiser sind Rettungspunkte

Info für Wanderer und Outdoorsportler 1. Jeder Wegweiser hat einen Standortnamen. Dieser findet sich in Verbindung mit der Höhenangabe auf einem der Wegweiserblätter. 2. Bei einer Wanderung ist es nicht nur zur eigenen Orientierung hilfreich, sich den Namen des Wegweiserstandortes genau anzuschauen oder mit dem Handy zu fotografieren. 3. Im Falle eines Notrufs soll der Leitstelle bei der Übermittlung des Notfallortes der Standortname des nächsten Wegweises genannt werden.   Achten Sie auf die Wegweiser – es könnte für Sie oder andere lebenswichtig sein! Hintergrund Seit August 2017 dienen die 15.000 Wegweiser im Wanderwegenetz des Schwarzwaldvereins als Rettungspunkte. In Kooperation haben Schwarzwaldverein und Bergwacht Schwarzwald ein Konzept entwickelt, das den Leitstellen im westlichen Baden-Württemberg die Geokoordinaten der Wegweiser in Echtzeit zur Verfügung stellt. Über ein Online-Tool aus der Digitalen Wegeverwaltung des Schwarzwaldvereins können die Leitstellen bei Notrufen in unwegsamen Gelände, wo eine Straßennavigation nicht mehr weiterhilft, den Notfallort lokalisieren. Dies kann unter Umständen die Rettung im Wald beschleunigen. Voraussetzung ist, dass beim Absetzen des Notrufes der Standortname des Wegweisers übermittelt werden kann. Jeder der 15.000 georeferenzierten Wegweiser hat einen Standortnamen. Pressemitteilung zur Vorstellung des Rettungspunktekonzeptes am 8. August 2017

Wanderwege

Zugangsweg zu Gertelbach-Fällen eröffnet

Bühlertal Von einem „praktischen“ Startschuss sprach der Vorsitzende der Leader-Kulisse Mittelbaden Claus Haberecht angesichts des neuen Zugangswegs zu den Gertelbach-Wasserfällen, der gestern seiner Bestimmung übergeben wurde. Ein lange gehegter Wunsch sei damit in Erfüllung gegangen, machte der Bühlertäler Bürgermeister Hans-Peter Braun keinen Hehl aus seiner Begeisterung für das neue touristische Schmuckstück, das über das Areal seiner Gemeinde führt, aber auch Bühler Gemarkung touchiert. Just das sei das Besondere, betonte er die Kooperation mit Bühl. 127 920 Euro gab es aus Lea-der-Mitteln, weitere 180 000 Euro, die aufzubringen waren, teilten sich beide Kommunen und brachten damit ein touristisches Großprojekt auf den Weg. „Sicherlich nicht das letzte“, verwies Bühls Oberbürgermeister Hubert Schnurr auf neue Ideen und Gespräche, in die teilweise auch Ottersweier eingebunden sei. Wie gut das alles laufen kann, haben die Beteiligten nun in aller Pracht vor Augen. Nachdem bereits die Geiserschmiede mit 101 160 Euro bezuschusst wurde und nun der neue Wanderweg fertiggestellt ist, betonte Claus Haberecht noch einmal die Bedeutung von Leader. Das sei nicht nur ein Förderprogramm, sondern regionale Entwicklungsplanung unter Einbeziehung der Bürger, Kommunen und anderer wichtiger Akteure. „Damit soll erreicht werden, dass die geförderten Projekte und Maßnahmen im bottom-up-Prozess entwickelt und damit eine höhere Identifikation vor Ort erreicht wird.“ Sprich auch hier liegt eine Idee zugrunde, die aus einer Bürgerwerkstatt stammt. Entstanden ist ein Weg, der durch die Kooperation der beiden Kommunen Bühl und Bühlertal die interkommunale Zusammenarbeit stärkt. Auch solle weiterhin die Bürgerbeteiligung kontinuierlich gestärkt werden. Denn Betreuung und Beschilderung liegen in den Händen der Bühlertäler Ortsgruppe des […]

Aus den Ortsgruppen

Jetzt fehlt nur noch das Dach

Jetzt fehlt nur noch das Dach Neue Schwimmbadbrücke praktisch fertig / Ehrenamtliches Engagement Ottenhöfen Die überdachte Brücke über den Unterwasserbach knapp unterhalb des Naturerlebnisbades Ottenhöfen ist am Samstag versetzt worden. Nachdem die alte Holzbrücke an den Brückenköpfen morsch war, hatte sich der Gemeinderat in einer Sitzung im Juni entschlossen, eine komplett neue Brücke zu bauen. In dem Beschluss wurde auch festgelegt, dass die neue Brücke überdacht werden sollte, um so eine längere Lebensdauer zu erreichen, darüber hinaus sollte sie auch breiter werden, um auch mit einem Kinderwagen gut befahrbar zu sein. Der Schwarzwaldverein Ottenhöfen und die Trachten- und Volkstanzgruppe Ottenhöfen arbeiten nun schon seit ein paar Jahren mit jungen ehrenamtlichen Handwerkern zusammen, um in Ottenhöfen die Mühlen und Mühlräder zu renovieren und instand zu setzen. Nachdem nun die Mühlräder an der Kopp-Mühle am Hagenstein, an der Benz-Mühle im Unterwasser und der Schulze-Mühle im Simmersbach in ehrenamtlicher Arbeit erneuert wurden, hatte sich die Arbeitsgruppe unter der Federführung von Udo Kimmig, der Vorsitzende der Trachten- und Volkstanzgruppe und beim Schwarzwaldverein Fachwart für Heimatpflege, bereit erklärt, die Arbeiten für die Schwimmbadbrücke ehrenamtlich zu übernehmen, wenn die Gemeinde die Materialkosten trägt. Dies war für den Gemeinderat keine Frage, und so wurde für Holzlieferung und Abbund von Brücke und Dach ein Auftrag für rund 10 600 Euro vergeben. Die verzinkten Stahlträger wurden zum Angebotspreis von rund 6 400 Euro geliefert. Auch sonstige kleinere Warenlieferungen im Wert von rund 3 200 Euro summierten sich auf rund 20 200 Euro Materialkosten, die die Gemeinde übernahm. Die Arbeitsgruppe baute in der Zeit […]

Nationalpark Schwarzwald

Nationalpark Schwarzwald im Dialog

Start der Onlinebeteiligung zum NLP-Verkehrskonzept (11. September 2017): Wie komme ich in und durch den Nationalpark? Wie informiere ich mich über den Verkehr zum und im Nationalpark? Das sind die zentralen Fragen im Verkehrskonzept, zu dem die NLP-Leitung nun zu einem Online-Dialog einlädt. Ab sofort bis zum 24. September sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Ideen beizusteuern. Unter www.schwarzwald-nationalpark-im-dialog.de können sich Interessierte aktiv in die Erarbeitung des Verkehrskonzepts für die Nationalparkregion Schwarzwald einbringen. Nutzer können ab sofort den Zwischenstand zum Verkehrskonzept einsehen, sich über Maßnahmenvorschläge informieren, kommentieren und ihrerseits Ideen und Vorschläge zu den einzelnen Themenbereichen abgeben. Um allen die Teilnahme an der Onlinebeteiligung zu ermöglichen, sind die wichtigsten Informationen auch in leichter Sprache verfügbar. Ein Verkehrslenkungskonzept und insbesondere die Einrichtung eines Natur und Ressourcen schonenden ÖPNV waren schon 2013 zentrale Bestandteile im Papier des Schwarzwaldvereins „Nationalpark plus“, in dem der Verein schon vor der Einrichtung des Großschutzgebietes ein schlüssiges Verkehrskonzept für die Peripherie des NLP einforderte. Der Schwarzwaldverein wies darauf hin, dass die  Umgebung von Schwarzwald-Hochstraße und Kaltenbronn vor allem  an Wochenenden durch Autoverkehr, überfüllte Parkplätze und Motorrad-Verlärmung stark belastet war und forderte zielführende Maßnahmen.