Wanderer kurzfristig in Kirche „umgeleitet“

DIE ALPHORNFREUNDE BÜHLERTAL gestalteten erstmals die Bergmesse in der fast 30-jährigen Geschichte dieses Dankgottesdienstes mit und sorgten in der Herrenwieser Antoniuskirche für einen musikalischen Genuss. Foto: pr
Regen vereitelt gewohnte Feier der Bergmesse auf dem Mehliskopf / Alphornklänge in Herrenwies

Wegen Regens konnte die Bergmesse des Schwarzwaldvereins im Bezirk Hornisgrinde nicht wie gewohnt auf dem Mehliskopf gefeiert werden. Kurzfristig wurden die Wanderer in die Kirche nach Herrenwies „umgeleitet“.

Erstmals in der fast 30-jährigen Geschichte dieses Dankgottesdienstes fast am Ende eines Wanderjahres gestalteten die Alphornfreunde Bühlertal den musikalischen Teil mit. Sechs Alphörner füllten, links und rechts vom Altar, den Chorraum der Antoniuskirche und boten neben dem musikalischen Genuss ein ungewöhnliches schönes Bild. Mit Liedern und Gebeten wurde Gott für die reiche Natur gedankt. In seiner Predigt fand Pfarrer Edwin Höll aus Kappelwindeck passende Worte zum Lob Gottes als Schöpfer der Erde. In den Fürbitten wurde für den Frieden gebetet und der Menschen gedacht, die in diesem Jahr aus den Reihen des Schwarzwaldvereins gestorben sind.

Die Ortsgruppe Hornisgrinde des Schwarzwaldvereins hatte den „Umzug“ vom Freien in die Kirche organisiert und sorgte auch für die Bewirtung der Wanderer, denen ein Glas Glühwein bei dem nasskalten und nebligen Wetter willkommen war. Edwin Höll erinnerte auch daran, dass in fast 30 Jahren erst zweimal der Dankgottesdienst nicht im Freien gefeiert werden konnte und bis zum Jahr 2000 die Wanderer zur Bergmesse auf die Badener Höhe wanderten.

Acher- und Bühler Bote, 11.10.2017