Baden-Baden Dezember 2015 Eckhöfe
Wanderwege

Beschilderung wird ergänzt

Baden-Baden  Die Tücke liegt häufig im Detail. Eine Erfahrung, die das Forstamt bei der Überarbeitung der Wanderwege im Stadtwald machen musste. Nach Auskunft von Forstamtschef Thomas Hauck wird aber spätestens im kommenden Frühjahr die Beschilderung ergänzt sein und es wird etliche neue attraktive ausgeschilderte Routen geben. Nachdem das Fachgebiet Forst und Natur einige Vorgespräche mit den Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins und mit anderen Akteuren geführt hatte, werde es nun konkret mit dem Vorhaben Neubeschilderung der Wanderwege in Baden-Baden, stellt Hauck fest. Neben der Anpassung der Beschilderung an das schwarzwaldweite Markierungssystem sei es ein wichtiges Ziel des Projekts, bestehende Defizite am Wegenetz zu erkennen und zu beseitigen. Deshalb werden einige Wanderwege hinzukommen. Bei den neuen Wegen wurde in der Kernstadt, in Oos und Lichtental Wert darauf gelegt, dass sinnvolle Fußwegverbindungen von der Stadt in die umgebenden Wälder markiert werden. Darüber hinaus ist Hauck zufolge ein durchgehender Wanderweg auf der Sonnenseite des Tals von Oos in die Kernstadt vorgesehen, der im Grunde genommen sogar bis zur Fischkultur fortgeführt wird. Wichtige Änderungen gibt es auch am Panoramaweg, der vom Tiergarten künftig über den Rosenneuheitengarten zur Stourdzakapelle, zum Kurhaus und dann über Strohhütte und Sophienruhe hinauf zum Battert führen soll. In der Kernstadt wird ein Weg vom Kurhaus über das Paradies zum Merkur ausgeschildert Das Obstgut Leisberg wird gleichfalls in das Wanderwegnetz integriert. Neu im Rebland ist laut Thomas Hauck zum Beispiel die Wegweisung Steinbach – Yburg ausgehend vom Postplatz. In das Wegenetz einbezogen wird auch der Wanderweg über den Hardberg, der eine Hardberg-Kellersbild-Runde ermöglicht […]

Aus den Ortsgruppen

Lösung in letzter Minute

Schwarzwaldverein wählt neuen Vorstand Baden-Baden. Es lag einige Spannung über der Generalversammlung des Schwarzwaldvereins Baden-Baden. Bereits im Vorfeld stellte sich die Kandidatensuche für die Vorstandsarbeit des traditionsreichen Vereins als äußerst schwierig heraus. Doch in sprichwörtlich letzter Minute wurde der neue Vorstand in der Generalsversammlung doch noch komplett. Der Vorsitzende Markus Mackert gab einen Notruf zum Verband nach Freiburg, dass die Vereinsarbeit nicht mehr gewährleistet sei und die Auflösung drohe, falls keine neuen Vorstandsmitglieder gefunden werden. Der Vizepräsident Werner Hillmann aus dem Kinzigtal nahm sich der Sache an und versuchte in ausführlichen Gesprächen der Zukunftswerkstatt Schwarzwaldverein Baden-Baden nach Lösungen. In der Informationsveranstaltung vor der Jahreshauptversammlung zeigte das ehemalige Vorstandsmitglied Dagmar Rumpf die Bedeutung des im Jahr 1884 gegründeten Vereins für die Erschließung und Erhaltung des Wandernetzes mit seinen Attraktionen rund um Baden-Baden. Auch Werner Hillmann verdeutlichte in seinem Vortrag, dass einiges auf dem Spiel stünde für die Wanderwelt Schwarzwald, falls sich der Schwarz- waldverein Baden-Baden auflöse. Im touristischen Wettbewerb mit anderen Mittelgebirgsregionen sei es nicht hilfreich, wenn in Baden-Baden eine dunkle Stelle an der weitverzweigten Wanderkarte des Schwarzwaldes entstünde. Dies hätte auch weit reichende Konsequenzen für die Erhaltung des Wegenetzes. Die sehr gut besuchte Mitgliederversammlung mit etlichen Besuchern des Bezirks Hornisgrinde unterstrich die Bedeutung der Versammlung. Zumal der Verein auch in der Kür der Wanderungen gut positioniert ist: An insgesamt 77 Wanderungen nahmen im vergangenen Jahr 1 389 Wanderer teil. Nach dem Rechenschaftsbericht und Kassenbericht von Christa Frauenkron wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Tatsächlich konnten in letzter Minute im Vorfeld der […]