Bergmesse

Wanderer kurzfristig in Kirche „umgeleitet“

Regen vereitelt gewohnte Feier der Bergmesse auf dem Mehliskopf / Alphornklänge in Herrenwies Wegen Regens konnte die Bergmesse des Schwarzwaldvereins im Bezirk Hornisgrinde nicht wie gewohnt auf dem Mehliskopf gefeiert werden. Kurzfristig wurden die Wanderer in die Kirche nach Herrenwies „umgeleitet“. Erstmals in der fast 30-jährigen Geschichte dieses Dankgottesdienstes fast am Ende eines Wanderjahres gestalteten die Alphornfreunde Bühlertal den musikalischen Teil mit. Sechs Alphörner füllten, links und rechts vom Altar, den Chorraum der Antoniuskirche und boten neben dem musikalischen Genuss ein ungewöhnliches schönes Bild. Mit Liedern und Gebeten wurde Gott für die reiche Natur gedankt. In seiner Predigt fand Pfarrer Edwin Höll aus Kappelwindeck passende Worte zum Lob Gottes als Schöpfer der Erde. In den Fürbitten wurde für den Frieden gebetet und der Menschen gedacht, die in diesem Jahr aus den Reihen des Schwarzwaldvereins gestorben sind. Die Ortsgruppe Hornisgrinde des Schwarzwaldvereins hatte den „Umzug“ vom Freien in die Kirche organisiert und sorgte auch für die Bewirtung der Wanderer, denen ein Glas Glühwein bei dem nasskalten und nebligen Wetter willkommen war. Edwin Höll erinnerte auch daran, dass in fast 30 Jahren erst zweimal der Dankgottesdienst nicht im Freien gefeiert werden konnte und bis zum Jahr 2000 die Wanderer zur Bergmesse auf die Badener Höhe wanderten. Acher- und Bühler Bote, 11.10.2017

Bergmesse

Pfarrer Karl-Heinz Würz

Ein Nachruf Der Schwarzwaldverein im Bezirk Hornisgrinde trauert um seinen „Höhenpfarrer“ Karl-Heinz Würz, der am Samstag, 27. Februar 2016 im Alter von 80 Jahren gestorben ist und am Freitag, 11. März in Kuppenheim beerdigt wurde. 25 Jahre lang hat er, ab 1989 zuerst auf der Badener Höhe und dann ab 2000 bis 2013 auf dem Mehliskopf immer am zweiten Oktobersonntag mit den Wanderern des Schwarzwaldvereins die Bergmesse gefeiert. Mit seinen berühmten „Bergpredigten“, in denen er thematisch mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft Gottes Nähe in der Natur mit treffenden Texten und Liedern bewusst gemacht hat, „zog“ er die Menschen an, die zu Hunderten zu diesen Gottesdiensten kamen. Wir verlieren mit ihm nicht nur ein Mitglied im Schwarzwaldverein, sondern einen besonderen Menschen, einen, „den der Himmel geschickt hatte“. Er wird in unserer Erinnerung und in unserem Herzen bleiben. Für den Bezirk Hornisgrinde: Markus Mackert, Jürgen Höll und Daniel Karcher  

Bergmesse

27. Bergmesse am Mehliskopf

11. Oktober 2015 Rund 600 begeisterte Wanderfreunde strömten zur 27. Bergmesse des Schwarzwaldverein-Bezirks »Hornisgrinde« am Gipfelkreuz des Mehliskopfs zusammen. Dabei waren viele Mitglieder der benachbarten Ortsvereine und auch des Alpenvereins. Als aktuelles Thema hatte der zelebrierende Geistliche Rat, Pfarrer Edwin Höll (Bühl) »Die Schöpfung bewahren – Wir sind für diese Erde verantwortlich« gewählt. Dankbar gedachten alle Teilnehmer des zu Ende gehenden erlebnisreichen Tourenjahrs. Jagdliche Begrüßung Die Bühler Jagdhornbläser schufen unter ihrem Dirigenten Hugo Moser einen festlichen Rahmen. Schon vor Beginn der Liturgiefeier stimmten sie die vielen Teilnehmer mit der »Jagdlichen Begrüßung« von Reinhold Stief ein. Als Eingangshymne folgte das »Introitus« aus der bekannten »Jägermesse« von Hermann Neuhaus. Anschließend führte der Geistliche in das aktuelle Thema »Die Schöpfung bewahren« und die damit verbundene Problematik ein. Der Reichtum der Schöpfung soll auf den Reichtum Gottes hinweisen, betonte er. Das »Kyrie« und die Jubelhymne des »Gloria« mit dem grandiosen Erlebnis des Tagesanbruchs entstammen der »Jägermesse« von Neuhaus. In seiner Ansprache zum Thema ging Pfarrer Höll von dem Gedicht »Unter Aufsicht« von Eugen Roth aus.  Jubelnd spielten die Jagdhornbläser anschließend das »Sanctus« von Neuhaus. Die Kommunion untermalten sie mit den Musikstücken »Waldandacht«, »Hymne« und »Abendrot«, alle von Heinz Haag. Mit der schwungvollen »Ehrenfanfare« als Dankhymne sowie dem »Hubertusmarsch«, beide von Reinhold Stief, setzten die Jagdhornbläser ­eindrucksvolle Schlussakzente. Lothar Mildenberger