Schwarzwaldverein 2030

Klausurtagung der Lenkungsgruppe im Oktober

Aus Termingründen hatte sich das erste Treffen der Lenkungsgruppe nach dem Gallery-Walk auf der Delegiertenversammlung bis in den Oktober verschoben. Dafür nahm sich die Lenkungsgruppe gleich an zwei Tagen Zeit, die aufgeworfenen Themen und skizzierten Projekte anzugehen. In der Ausgabe 4/2017 der Vereinszeitschrift (erscheint Mitte November) schreiben die zwei jüngsten Mitglieder der Lenkungsgruppe, Ramona Richert und Simon Friedrich, was sich bei der Klausurtagung getan hat. Die 150 Kümmerer aus dem Beteiligungsprozess werden bis Ende November per E-Mail informiert. Konkret sind nun –ausgehend von den Vorschlägen der Beteiligungsgruppen Struktur und Mitgliedschaft– zwei Konzepte in Arbeit.  Sie befassen sich mit der Verschlankung der Vereinsführung und einem Mitgliedschaftsmodell, das den Ortsgruppen ermöglichen soll, auf freiwilliger Basis näher an den Hauptverein heranzurücken ohne ihre Selbstständigkeit aufzugeben. Diese Konzepte werden zur Zeit juristisch und konzeptionell geprüft, um sie als Satzungsänderungsvorschläge einer der kommenden Delegiertenversammlungen vorlegen zu können. Zudem verfolgen zwei Arbeitsgruppen konkrete Maßnahmen hinsichtlich Erarbeitung eines Leitbildes und Generierung von Mitgliedervorteilen. Andere Projekte wie z.B. ein Newsletter sind innerhalb der Hauptgeschäftsstelle konzeptionell in Arbeit. Weitere Maßnahmen wird die Lenkungsgruppe bei ihren kommenden Treffen anstoßen.

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Jetzt steht die Umsetzung an

Ein Jahr Zukunftsprozess „Schwarzwaldverein 2030“ Auf der Delegiertenversammlung 2016 in Engen haben die Vertreter der Ortsgruppen mit großer Mehrheit dafür gestimmt, einen planvollen und gut strukturierten Vereinsentwicklungsprozess zu beginnen. Gut ein Jahr später, Ende Juni 2017 bei der Delegiertenversammlung in Weil der Stadt, war es also an der Zeit, kurz inne zu halten und auf das im vergangenen Jahr Erreichte zurückzublicken. Clemens Bieniger, Bürgermeister a.D. und Mitglied der 2030-Lenkungsgruppe, moderierte dazu ein Gespräch mit Präsident Georg Keller, Hauptgeschäftsführer Mirko Bastian und Martin Müller, dem externen Berater aus Stuttgart. Hier wurde deutlich, dass die Vereinsführung sehr zufrieden ist mit dem Prozessverlauf, dass das Format der Beteiligung richtig gewählt war und von den Mitgliedern des Schwarzwaldver eins angenommen wurde. Für Georg Keller steht nun fest, dass „strukturelle Veränderungen auf den Verein zukommen werden. Das beginnt beim Präsidium und wird auch die Bezirke und die Ortsgruppen betreffen. Wir müssen unsere Kräfte bündeln, besser kooperieren und Synergien schaffen.“ Mir ko Bastian präzisierte dies mit deutlichen Worten: „Wenn wir es schaffen, die Solidargemeinschaft des Schwarzwaldvereins zu stärken und als EIN Verein zu handeln, dann haben wir auch eine gute Zukunftsprognose. Wenn wir das aber nicht schaffen und das Kirchturmdenken überhand nimmt, dann werden wir uns mittelfristig selbst abschaffen.“ Martin Müller knüpfte daran an und erklärte, dass der notwendige Vereinsumbau mit einer gewissen Professionalisierung einhergehen muss. Dies sollte als Evolution und nicht als Revolution verstanden werden. Einzelne Projekte umsetzen Die Delegierten stimmten mit übergroßer Mehrheit für die Fortführung des Zukunftsprozesses. Die Lenkungsgruppe wurde beauftragt, den weiteren […]

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Zukunftsprozess geht weiter

148. Delegiertenversammlung in Weil der Stadt Am Samstag, 24. Juni 2017 fand in Weil der Stadt die 148. Delegiertensammlung des Schwarzwaldverein e.V. statt. Die Delegierten aus rund 120 der insgesamt 220 Ortsgruppen des Vereins stimmten mit großer Mehrheit für die Fortsetzung des in 2016 begonnenen Zukunftsprozesses. Agraminister  Peter Hauk nannte in seinem Grußwort den Schwarzwaldverein einen starken und verlässlichen Partner im Ländlichen Raum. Zuvor hatte Präsident Georg Keller beklagt, dass mit der Ressortverteilung der neuen Landesregierung das vielbeschworene magische Dreieck von Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz im Agrarministerium nicht mehr existiere und dass nun drei Ministerien Ansprechpartner für den Schwarzwaldverein sind. Minister Peter Hauk hob die Leistung des Schwarzwaldvereins bei der Beschilderung der Wanderwege hervor und nannte dies die Grundlage für Bewegung und Gesundheit der Bevölkerung, für die „das Wandern die beliebteste Ausdaueraktivität in der Freizeit“ sei. Grußworte sprachen auch Bürgermeister Thilo Schreiber und Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbandes sowie des Schwäbischen Albvereins. Rudolf Fuchs, Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Weil der Stadt-Leonberg e.V., begrüßte als Gastgeber die Delegierten. Wichtiger Schwerpunkt war der Zukunftsprozess „Schwarzwaldverein 2030“, den der Schwarzwaldverein im vergangenen Jahr angestoßen hat und an dem mehrere hundert Mitglieder in Form eines breit angelegten Beteiligungsprozesses mitgearbeitet haben. Die Delegierten fassten mit großer Mehrheit den Beschluss, den eingeschlagenen Weg in Richtung Zukunftsfähigkeit weiter zu beschreiten und bewilligten dafür die im Haushalt eingestellten Mittel. Am frühen Nachmittag stellten Sprecher der Beteiligungsgruppen aus dem  Zukunftsprozess ihre Projekte den Delegierten in Form eines „Gallery-Walk“ vor. Die Versammlungsteilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, die Vorschläge zu […]

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Kein kopflastiger Prozess

Beteiligungsgruppen tagen im Zukunftsprozess des Schwarzwaldvereins (13.02.2017) Rund 120 sogenannte „Kümmerer“ aus dem Schwarzwaldverein trafen sich am Samstag, 11. Februar in der Kastelbergschule in Waldkirch. Aus dem gesamten Vereinsgebiet zwischen Radolfzell am Bodensee und Pforzheim waren die Ehrenamtlichen angereist, um die im vergangenen Herbst bei fünf Regionalkonferenzen gesammelten Ideen zur Zukunftsfähigkeit des Schwarzwaldvereins weiterzuentwickeln. Georg Keller, Präsident des Schwarzwaldvereins, forderte die Teilnehmer auf, mit einem Prozess von unten nach oben ihren Schwarzwaldverein fit für die Zukunft zu machen. „Wir wollen keinen kopflastigen Prozess, sondern mit Beteiligung der Basis die Zukunftsfähigkeit des Schwarzwaldvereins sicherstellen“, so Keller. Manfred Kasten, Rektor der Kastelbergschule, hatte die Teilnehmer ebenfalls begrüßt und das Anliegen seiner Gemeinschaftsschule, mit vielen gesellschaftlichen Kräften des Gemeinwesens zusammenzuarbeiten, in den Kontext des Zukunftsprozesses „Schwarzwaldverein 2030“ gestellt. In neun Beteiligungsgruppen konkretisierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Projektideen unter Überschriften wie etwa Kommunikation, Image, Struktur, Ressourcen oder Mitgliedschaft. Zum Thema Kommunikation befasst sich eine Arbeitsgruppe damit , wie der Schwarzwaldverein zukünftig Soziale Medien nutzen kann, um seine Arbeit in der Öffentlichkeit besser darzustellen. Eine Arbeitsgruppe Ressourcen geht unter anderem der Frage nach, wie der Verein bei sinkenden Mitgliedszahlen zusätzliche Finanzquellen, z.B. über Fundraising, erschließen kann. Heiß diskutiert wird in den entsprechenden Beteiligungsgruppen die Frage nach einem stärker vereinheitlichten Mitgliedschaftsmodell oder den Vor- bzw. Nachteilen einer zentraleren Struktur. Auch in den anderen Beteiligungsgruppen zeichnen sich spannende und zukunftsweisende Projekte ab. Die Beteiligungsgruppen haben nun den anspruchsvollen Auftrag, ihre Weiterarbeit selbst zu organisieren und bis zur Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins am 24. Juni ihre Zwischenberichte vorzulegen. […]

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Zukunftsprozess geht weiter

Kümmerer-Treffen in Waldkirch (9.2.2017): Am Samstag, den 10. Febrzar treffen sich in Waldkirch über 100 „Kümmerer“, die sich bei den Regionalkonferenzen bereit erklärt haben, Verantwortung für ein Projekt oder Thema zu übernehmen. Im vergangenen Herbst hatte der Schwarzwaldverein zu einem breiten Beteiligungsprozess eingeladen. Zu den fünf Regionalkonferenzen kamen knapp 600 Menschen, die sich unter dem Motto „Schwarzwaldverein 2030“ miteinander zu Zukunftsfragen rund um den Verein austauschten. Nach dieser ersten Phase des kreativen Ideensammelns geht es ab dem 11. Februar in die nächste Prozessphase. Bei den Regionalkonferenzen waren nicht nur Ideen gesucht, sondern v.a. auch Menschen, die sich um die Ausarbeitung und Umsetzung dieser Ideen kümmern. Rund 150 Kümmerer haben bei den Regionalkonferenzen ihr Interesse angemeldet, in einem Projekt mitzuarbeiten oder Verantwortung für ein Thema zu übernehmen. Diese Kümmerer sind am 11.02. nach Waldkirch eingeladen, um dort in Beteiligungsgruppen die Arbeit in den Themenfeldern Image, Identität, Struktur, Kommunikation, Ressource, Ehrenamt, Mitgliedschaft, Themen/Handlungsfelder und Vision aufzunehmen. Ziel ist es, bis Juni aus den Beteiligungsgruppen Ergebnisse zu einem Zwischenbericht an die Delegiertenversammlung zusammenzutragen.