Auf dem Bühlertäler Kappelweg

Nicht weniger als neun Kirchen und Kapellen säumen den 1990 vom Schwarzwaldverein markierten Kapellenweg rund und um Bühlertal.
Dieser Themenweg stand als letzte Wanderung 2021 im Wanderkalender des Schwarzwaldvereins Bühlertal.
Unter Führung von Rudi Karcher starteten am Sonntag 18 Wanderer und Wanderinnen bei kühlen Temperaturen im Untertal und besuchten als erstes die Michaelskirche.
Jürgen Höll hatte sich gut vorbereitet und gab wie auch an den anderen Stationen auf der Strecke viele interessante Informationen über den Bau und die Geschichte der Gotteshäuser. Die Marienkapelle im Kurpark wird von der Griechisch-Orthodoxen Kirchengemeinde genutzt und von Athanassios Liagourdis erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Nutzung durch die griechische Gemeinde in Mittelbaden.
Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen führte die weitere Tour über den Herrenweg vorbei an der Obertäler Liebfrauenkirche zum Schindelpeter, bevor zur Fahrt auf den Sand der Bus bestiegen wurde.
Vorbei an der Kapelle zum guten Hirten ging es weiter zum Plättig. Dort musste man leider feststellen, dass auch die sogenannte Adenauerkapelle wie die anderen
Gebäude auf der Höhe dem Verfall preisgegeben ist. Nach dem Besuch der Maria-Frieden-Kapelle traf sich die Wandergruppe auf der Kohlbergwiese zur Mittagsrast. Der Rückweg führte über den Paradiesweg zum Wiedenfelsen und der Bus brachte die Wandergruppe wieder ins Tal, wo zum Abschluss die Hof-Kapelle besucht wurde.

Der Dank der Teilnehmer galt Rudi Karcher als Führer dieser interessanten Wanderung und Jürgen Höll für seine vielfältigen Informationen über die Gotteshäuser.