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Sasbachwalden hat einen neuen Vier-Kilometer-Weinlehrpfad

Sasbachwalden »Wer neue, innovative Wege gehen möchte, muss diese auch ausfüllen und tatsächlich gehen.« Bürgermeisterin Sonja Schuchter eröffnete am »Tag des Wanderns« am 14. Mai den neuen Wein- und Naturlehrpfad. Angelegt haben ihn großteils die Jungwinzer »Creatiwi«. Die jungen Winzer des Winzerkellers Alde Gott ergriffen unter dem Namen Creatiwi die Initiative, nahmen Schaufel, Schubkarren und Wasserwaage in die Hand und legten den schmucken neuen Wein- und Naturlehrpfad an. »Ich freue mich, dass unsere Jungwinzer so kreativ sind«, lobte Bürgermeister Sonja Schuchter deren ehrenamtliches Engagement. Die Jungwinzer seien die Zukunft der Winzergenossenschaft (WG) und des Weinbaus, würden aber auch etwas Schönes präsentieren. Schuchter bedankte sich bei den Jungwinzern des »Alde Gott« um deren Sprecher Philipp Wörner. 30 Monate gearbeitet Seit 1995 gibt es einen Naturlehrpfad, an dem es im Lauf der Jahre einige Veränderungen etwa durch die Anpflanzung neuer Reb- und Obstsorten gab. Deshalb haben die Jungwinzer zweieinhalb Jahre lang ein neues Konzept entwickelt und umgesetzt, sagte Wörner. Arbeitsgruppen hätten Texte und Bilder für die Schilder entwickelt und Edelstahlrohre gefertigt, damit die Schilder lang halten. Im Herbst 2016 wurden Schilder und Steine entlang der alten Wegeführung abgebaut und die neuen Tafeln im Frühjahr aufgebaut. Das »Dach« im Logo des Alde Gott weise den Wanderern die Richtung entlang des 4,1-Kilometer-Rundwegs mit vielen Informationen. Laut Wörner hätten Firmen dabei geholfen. Hubert Vierthaler, Vorstandsvorsitzender der Alde Gott Winzer Schwarzwald EG, lobte die junge Gruppe, die nach ihrem Wein »Nosolo« nun einen weiteren Akzent gesetzt habe. Jedes der 20 Mitglieder habe sich nach seinen Fähigkeiten […]
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Neue Relaxstation in Waldulm mit Ausblick gebaut

Kappelrodeck-Waldulm Der Pfennigfelsen – fast allen Einheimischen und sogar Anwohnern ist er kein Begriff. Wo er sich genau befindet und was sein Name bedeutet, ist vielen Bewohnern des Achertals und gar den Waldulmern ein Rätsel. Nicht einmal das dortige Schild gibt darüber Auskunft. Es finden sich bloß Hinweise über die Verwitterungsformen von Granit und daraus entstehende Felsengruppen und dem sich allmählich wieder durchsetzenden Wald. Dabei liegt der Pfennigfelsen an exponierter Stelle, gleich neben dem Felsenweg, der ein bekannter und beliebter Wanderweg hinauf zur Schwend ist. Der wurde schon früh vom Schwarzwaldverein angelegt, vom Forstamt gepflegt und erst unlängst mit neuen Hinweisschildern durch den Bauhof der Gemeinde versehen. Die Waldjugend Kappelrodeck hat das unlängst noch ziemlich wilde Areal rund um den Pfennigfelsen von Totholz und Gestrüpp freigeräumt. Schlussendlich hat die Waldulmer Bänkelsgruppe um Fritz Wenner, Günter Hanser, Werner Wölfl und Gottfried Keckeis den Zugangsweg wieder gut begehbar gemacht. In totaler Ruhe Da der Platz im Spätherbst bei laubfreien Bäumen eine herrliche Aussicht zur Hornisgrinde freigibt, wurde er nach langer Arbeit mit einer neuen Bank auf einem fest betonierten Sockel versehen, die nun in totaler Ruhe und guter Waldluft genutzt werden kann. Wer nach der Wanderung auf den umliegenden Wegen Erholung sucht, findet sie hier, und der Pfennigfelsen wird vielleicht wieder zu einem Begriff in der Gegend, wie der Sesselfelsen auch. Baden Online, 12.05.2017